Glossary

CCD-Technologie (Vorteile)

Verschleissfrei, daher für den Dauereinsatz geeigne. Erschütterungsunempfindlich. Kein Einbrennen bei Langzeitbetrieb. Keine Schäden durch Überbelichtung. Kein Nachziehen bei schnellen Objektbewegungen. Problemloser Anschluss. Unempfindlich gegen Magnetfelder. Erweiterbar durch umfangreiches Zubehör. Hohe Lichtempfindlichkeit

Chipgrösse

Die Chipgrösse wird oft in Zoll angegeben: 12,7 mm = 1/2" und 8,5 mm = 1/3". Kleinere Chips von 6,3 mm (1/4") oder 5 mm (1/5") werden in den kommenden Jahren die Grösse der Kameras weiter schrumpfen lassen.

AGC

Automatische Verstärkungsregelung. Die AGC versucht das Ausgangssignal in Abhängigkeit der Beleuchtung konstant zu halten. Die AGC kann Helligkeitsschwankungen, wie sie in normalen Räumen auf-treten, regeln. Der Einsatz von blenden-geregelten Objektiven ist hier nur selten notwendig.

ES

Elektronischer Verschluss (Shutter). Im Normalfall wird die lichtempfindliche Fläche des CCD-Chips 20 Millisekunden lang belichtet, dann wird das Signal 50 mal in der Sekunde in den internen Speicherbereich übertragen. Bei sehr hohen Helligkeitswerten ist dann bereits soviel Licht auf den Chip gefallen, dass es zur Oberbelichtung gekommen ist. Der Trick ist nun, den Chip vorher auszulesen und die Bildinformation bereits früher in den nicht mehr belichtungsfähigen Speicherbereich zu übertragen. Kürzeste Zeiten von 1/50 000 Sekunde sind dabei durchaus möglich. Der Shutter arbeitet teilweise automatisch und teilweise manuell.

BLC – Gegenlichtkompensation

Normalerweise bewirkt ein heller Lichtpunkt, der in die Kameraöffnung fällt, dass die danebenliegenden dunkleren Bereiche nicht mehr zu erkennen sind. Bei der Kompensation werden nun diese hellen Bereiche von der Regelelektronik reduziert. Dabei benutzen die Kameras z. T. unterschiedliche Verfahren.

Ausgang für Blendenregelung

An diesen Kameraausgang können Objektive mit einer automatischen Blendenregelung angeschlossen werden. Es wer-den sowohl die Betriebsspannung als auch das Videosignal zur Verfügung gestellt.

C- und CS-Mount-Gewinde

Aufnahme für Wechselobjektive. Der Unterschied liegt im Auflagemass, dem Abstand des Objektives vom CCD-Chip. Qualitativ sind beide Objektivanschlüsse gleich. Kameras werden mit C-Mount-Gewinde geliefert. Ist die Kamera ausnahmsweise mit einem CS-Mount-Gewinde ausgerüstet, wird grundsätzlich ein Adapterring mitgeliefert.